2009-06-14

alexantoncy

zu einleitung ein kleiner starter, von alexander jonathan, dessen deutschen freunde ihn alex nennen, die dänischen xander und ich seit gestern abend alexander jonathan, toller doppelname und auch wenn ich vermute, dass es wahrscheinlich einfach nur der name seines bruders ist, mag ich ihn sehr als menschen, werte nicht und freue mich einfach drüber ihn so kennengelernt zu haben, wie er ist, einfach ein großartiger mensch, bei dem ich bis heute noch nicht weiß, an wen er mich erinnert (ach doch jetzt gerade weiß ich es! an flo von floren, ach wie schön). hier also sein kurzfilm, den ich wirklich liebe:



kurz mal teilen, weil anton und alexander gerade in der stadt sind und ich festgestellt hab, die beiden unbedingt mal in kopenhagen besuchen möchte. wir hatten freitag das erste treffen im tazcafé und ich bin ja fan von heißem wasser trinken, gibt's übrigens auch dort, sogar mit nachschlag, besorgt von anton und ich freu mich drüber :) treffen war grandios und gleich wie am ersten abend an dem ich ihn in mitte gehostet hab, wo ich ihn und mich beim gemeinsamen zähneputzen im badezimmer, heute noch sehen kann, er auf dem klo sitzend, den mund voll mit zahnpasta sagen höre: 'I looooove brushing my teeth, it's like scratching your back', ich lache laut (was ich ja sowieso immer mache). vor anton kann ich sagen, hab ich keine geheimnisse und es hat jedes mal eine heilende wirkung, wir haben totalen redeflash und können gar nicht mehr aufhören, mir erleuchtungen um uns zu schmeißen, ich lieeeeeeeebe es! jedenfalls haben wir uns samstag, entspannt im treptower park getroffen, erdbeeren und kirschen (die heute noch in meinem magen rumgrummeln) gegessen und sind einfach gewesen, haben kunst gemacht, wie eigentlich jeden tag, dieses wundervollen lebens. dann sind wir, während wir uns 1000x gesagt haben, dass wir uns lieben und freuen uns getroffen zu haben (wobei ich liebe und verlieben und liebe geben, völlig neu definiere und mich über die vielfältigkeiten immer mehr freue, weil eigentlich bin ich ja auch anderweitig verliebt, wie ja oft und eigentlich immer, aber es scheint was ganz besonderes zu sein, was auf momentane gegenseitigkeit zu beruhen, hach ja das leben ist schön!) weil keine vokü mehr, haben wir uns entschlossen den indisch/pakistanisch in der rigaer strasse zu probieren, welche ecke das jetzt war, weiß ich leider nicht mehr, aber es war megagünstig, superlecker und ich hab das erste vollkorn-chapati meines lebens gegessen, was unvergesslich war und die bedienung super lieb, daaaaaaaaanke! was ich an der gegend mag: jeder kommt vorbei und sagt hallo, find ich grandios und hab mich jedes mal gefreut. danach war dann mentale vorbereitung und vorfreude auf athen | patras am dienstag, weil wir ins besetzte haus rigaer/liebigstrasse zu einem filmfestival sind und dort verschiedene sachen von einem griechen namens wassili oder vassili liefen, die mich sehr an dimitris erinnerten und wir gerade hereinkamen, als der abspann lief ... leider, aber am ende des gesammten programms habe ich nochmal nach einer zugabe gefragt und von der netteb schwedischen filmvorführerin bekommen, yessssssssss! tolle impressionen von dem abend und gutes futter. nach kurzzeitiger trennung von gabi, dann später alle wieder im 'fischladen' zusammen getroffen, gegenseitig die haut bemalt, tolle sachen ausgetauscht, gesungen, gemalt und ideen durch den raum geworfen, war es auf einmal draussen schon wieder hell, das ist mir echt lange nicht mehr passiert und es war grandios, sind dann bei sonnenschein nach hause gelaufen und haben unterwegs noch brötchen für's frühstück mitgenommen, weil gabi ja eh bald wieder aufstehen musste. ich war putz munter hab die letzten worte für die udk hausaufgabe sortiert, gesungen, eine kleine aufnahme gemacht, gedanken sortiert und dann endlich mal gegen 13uhr eingeschlafen, eben gerade wieder aufgewacht und darüber geschmunzelt, dass ich einfach bin, wie toll es die letzten tage war und ich weiß was ich die nächsten jahre machen möchte :) ich bin, wie wir alle eigentlich, künstlerin und liebe es!

dann hab ich neulich erfahren, das nong seinen körper gewechselt hat, was ich glaube, einfach so sein sollte und ich mich irgendwie für ihn freue, weil ich weiß dass er jetzt eine verdammt gute zeit nach all der traurigkeit haben wird. lota kommt am anfang august nach berlin und macht ein paar wakeboardcamps hier in potsdam und klein köris und scheuni wird auch hier sein, nur ob ich da bin kann ich noch gar nicht so genau sagen, aber das wird sich rausstellen und ich freu mich drauf. kongo hat slalomshow, beim seifenkistenrennen am bergmannstrassenfest. freu ich mich auch irgendwie drauf, aber fusion ist ja auch noch und irgendwie bin ich gerade etwas durcheinander mit den ganzen daten, weil ich ja eigentlich auch eine weile in griechenland bleiben wollte und abstecher unterwegs nach italien und was noch so kommt drin sein sollten :) ich hab jetzt erst mal nen flug in eine richtung, hab noch keinen plan, wo ich unterkommen werde, aber mache mir auch keinen stress, weil ich weiß wird schon alles werden. toll!

gerade diverse hörbücher von hermann hesse gehört, werde heute noch versuchen den steppenwolf zu ende zu lesen und freue mich auf fleißigen austausch mit dimitris. dazwischen und beim renovieren meines wundervollen neuen heims, diverse poo-bär-hörbücher konsumiert und dank tom liegt jetzt das tao des poo, in meinem reiserucksack, der übrigens verdammt leicht sein wird, weil ja sommer und ich freue mich drauf. hach ja! toll!

dann war ich auf dem immergut (vielen dank nochmal, an einen wundervollen menschen) und hatte dort einen grandiosen austausch mit wundervollen menschen, ich hatte ja bereits einen spontanen reisegast und auf dem rückweg gleich zwei mehr. wir, swenja, ari, steffi und leonard aus belgien sind alle zusammen an den see und hatten eine wundervolle zeit, einfach zu sein, zu schwimmen, volleyball zu spielen, gegenseitig körper zu bemalen (hab festgestellt, dass ich da total drauf stehe), zu slacklinen und schöne fotos sind auch entstanden, aber leider nicht mit der nikon, weil ich zwar ordentlich wechselobjetiv und blitz eingepackt hab, aber dann doch irgendwie die kamera nicht so wirklich mitwollte und einfach zu hause geblieben ist, vielleicht sollte es so sein und es war auch gut so, denn sonnst hätte ich diese wundervollen momente gar nicht so genießen können und irgendwie war es herrlich so zu sehen, wie menschen einfach sein können, sich gegenseitig akzeptieren und einfach zusammen an einem ort sind, ohne sich wirklich zu kennen, aber doch war es irgendwie familiär. schönschön, nachdem ich alle am bestimmungsort abgesetzt hab, hab ich es so sehr genossen, wie noch nie allein im auto zu sitzen und mal so richtig allen blockaden durch weinen freien lauf zu lassen. ich liebe auto fahren einfach und es ist grandios, was sich bei mir dabei immer so löst. ich genieße diese momente, liebe liebe, liebe respekt, liebe akzeptanz und liebe lernen, liebe verbindungen und liebe chancen.

ich mache mich jetzt auf, weiß eigentlich dass ich lieber noch viel mehr über die letzten wochen schreibe würde, weil ja so unglaublich viel passiert ist, eigentlich aber auch, nicht jetzt, in der vergangenheit sein möchte, weil ja gerade hier und noch so viel passieren wird, also hör ich jetzt auf, sortiere mich ein wenig, damit ich in etwa weiß, was ich noch machen mag um dann am dienstag athen und patras aus einer völlig anderen und kulturell offeneren ebene kennenzulernen, ach wie ich mich freue, toll!

ansonsten: hausaufgabe für die udk ist lustig lustig lustig, das ist der platz an dem ich sein mag. ersteinmal. dann ein neues lieblingslied und ein altes, neu wiederentdeckt. intimität und körper entdecken rockt, find ich wundervoll frau zu sein und feiere es jeden tag mit mir selbst und menschen, die das auch finden. stolz eine grandiose schwester zu haben, die mich so liebt, wie ich bin und verwundert, wie dinge im leben eben passieren, nur weil man danach fragt. kommunikation rockt und ehrlichkeit auch. liebe ist auch toll und lieben erst mal, lieben auf einer völlig neuen ebene noch viel mehr. entwicklung ist schön, freunde immer wieder und wiedersehen mit soulmates erst recht!