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ich kann leider keine bilder transferrieren, bearbeiten und hochladen, also sind meine impressionen wohl eher auf diesem weg zu verarbeiten, mit englischer tastatur, die mich irre macht, aber an die man sich gewoehnen kann und in einer uni, die mehr einem schlachtfeld gleicht, aber spass macht und mich gluecklich :)
okay wo fang ich an? da flog ich also in schoenefeld mit einer stunde verspaetung (gluecklicherweise, sonst haette ich eine stunde laenger auf dem busbahnhof in athen in trister einsamkeit und muedigkeit verbracht) los. im flugezeug neben mir: carsten ... genauso alt wie ich und aus beruflichen gruenden auf dem weg nach athen. wir hatten ein unglaublich emotionales gespraech und ich, dank ihm, einen lift zum bahnhof, was super war (und vielen lieben dank fuer alles. es ist unglaublich, denn wieder einmal wurde mein denken bestaetigt: es gibt sie, diese wundervollen menschen, die einem helfen, wenn man nicht weiss wo man bleiben soll und von grundauf liebenswuerdig sind. misstrauen der freundin in deutschland konnte ich allerdings auch verstehen und hab's respektiert. war wohl besser am bahnhof zu bleiben, wegen der harmonie und so, nur leider ziemlich langweilig, denn der naechste bus nach patras, der erst am naechsten morgen fuhr und ich nicht mal sicher ob die ausstellung nun in patras oder athen ist. internet gab's nicht und der bus mit der #051 fuhr in der nacht, gott sei dank, auch nicht, denn ich hab ihn am naechsten morgen genommen, wegen des internets, denn emailadresse war die einzige verbindung zwischen dimitris und mir und fand das karma dort unglaublich erdrueckend und explosiv, hinterher erfahren, dass dort wohl die meisten immigranten siedeln, was meine intution bestaetigte, komische energien dort, aber ich werde nocheinmal dorthin zurueck, hatte ueberlegt eine immmigranten-portraitserie zu machen und will mal schauen, wie gespraechig sie sind, glaub das koennte ziemlich gut funktionieren und passen zu dimirtis thema. hab schon genau vorstellungen. so ich also am bahnhof, alle menschen besprochen und bei einem busfahren konnte ich dann hinten auf der letzten bank schlafen, 1000 dank, denn man kennt ja die bequemlichkeit der sitzbaenke an bahnhoefen. ich also ein paar stunden moskitofrei geruht (haette eigentlich gleich im bus bleiben sollen, denn der fuhr genau dorthin wo ich hinmusste und haette mich bestimmt auch mitgenommen :S, aber das wusste ich dort leider noch nicht) nich schlimm, also ich weiter nach athen, erfolglos und nach ein wenig fruehstueck schnell wieder zurueck und auf gut glueck ein busticket nach patras ergattert (sehr gute investition und vielen lieben dank an einen lieben menschen, der weiss wer gemeint ist). mein gate: 28 und wo fuhr der bus dann wirklich los? na? jep, gate: 29, sitzplatz: 9 toll! busfahren genau das richtige um meine morgenmelancholie so richtig ausleben zu koennen, weil ganz schoen fertig und uebermuedet, hab ich's erst mal laufen lassen, danach ein wenig die augen zu gemacht und dann war die welt wieder bunt. in patras angekommen, hab ich mich durch, weiss ich nicht wieviele menschen durchgefragt. meine stichwoerter waren: invade-art, dmimitris, bampilis, fotografien, fabrik. das war alles was ich wusste und so machte ich schon mal ein bisschen freundschaft mit patras und bekam ueberblick und liebe, tolle cafes, tolle menschen, tolle architektur, tolle museen, geschafte (unglaublich viele schuhe - ich bin jetzt auch stolze besitzerin von lederschlappen ... wie ich es mir immer gewuenscht hab, bei einem mann gekauft, der sie selbst herstellt und 14 euro ein schnaeppechen, vielen lieben dank an vicky und fuer den wundervollen tag mit dir ... was fuer eine unglaubliche kuenstlerin, viel potential, grandios). irgendwann nachdem ich aus erkundungstour, einfach sein gemacht hab, entschloss ich mich in einer der unglaublich vielen baeckereien etwa zu kaufen: hauptbestandteil, natuerlich zimt und brot, fuer den grossen hunger und dann stand da so ein ziemlich gutaussehender junger mann vor mir und ich fuehlte: jetzt fragen. ha, und ich lag mit meinem gefuehl mal wieder komplett richtig. es mischte sich sofort ein mann von der seite ein, der ein gericht mit gebackenem haehnchen in der hand hielt (menschen gehen hier naemlich mit ihrem essen zum baecker um es dort garen zu lassen), was dimitris schon einmal in berlin gekocht hat - sofort bildlich festgehalten, natuerlich! andreas, was organisator des patras festival und hatte ne recht gute kulturelle uebersicht, wusste auch sofort wo ich hin musste und fuehlten uns sofort verbunden. toll! bin dann die strassen genuesslich meinen riesen zimtkeks schmatzend so vor mich hingeschlendert, hab hier und dort ein bildchen gemacht unter anderem von einer holztuer, die wiederum von einer glastuer verdeckt war und freute mich noch was fuer ein tolles gesicht, die kette vor der tuer macht und dann: um die ecke herum gegangen, sehe ich, dass das die galerie ist: angekommen! da! ich hatte es geschafft. musste ich nur wissen wann die aufmachen, also in das cafe dort drueber und gefragt. john, super lieber halb franzose, halb grieche hat mich dann auch sofort gefesselt und ich blieb sitzen, bis dimitris hineinkam. fazit: kommt alles so wie es sein soll. dieser tag war voll von impressionen und menschen und ein unglaublich tolles erlebnis fuer mich, weil sich menschlich wieder einmal sehr viel fuer mich bestaetig hat, aber auch ich sehr viel ueber mich selbst gelernt habe. dann ging alles ziemlich easy, schlafplatz und essen in der uni for free und auch der bus dorthin, weil dimitris so genial ist. dann abends in die ausstellung und endlich athena kennenglernt, super intelligente und taffe frau, genau wie ich sie mir vorgestellt hatte. im squat beim squatreadio, den liebeskreis auf deutsch propagiert und staendig menschen getroffen, weil dimitris hier jeden kennt. lustig! jetzt ist es in etwa so fuer mich: schlendere die strassen entlang, treffe menschen, sie begleiten mich, wir haben aufregende gespraeche und auch es ist jetzt schon wie zu hause. wie schnell das geht, unglaublich. alle meine aengste, wie weggeblasen und ich find es wundervoll und geniesse jeden augenblick. 1000 fotoideen, weiss meinem namen auf griechisch, der soviel wie unsterblichkeit bedeutet (athanasia und swadopolou ist mein nachname: also mein griechischer name: 'athansia swadopolou') ... ich freu mich, mach mich jetzt auf in die stadt und guck mal wo ich mein telefon laden kann, charger vergessen beim lightpacking, aber sonst alles super und easy. die tage werde hier die videos vom athens art movie festival gezeigt, was grandios ist, salzwasser trinken war ich auch schon, dabei witwen aus deutschland kennenglernt, die danach ihren stammtisch hatten, in den ich dann auch wieder reingestolpert bin. dann im bus, mit einer architekturstudentin, ueber das universitaetssystem ausgetauscht. ach so viele liebe menschen unglaublich, reisen rockt, menschen sowieso und ich geh mal gucken ob ich die kontrolleure der mensa, heute ueberzeugt bekomme, mir essen zu geben, der dreiste einfach durchgehversuch kam nicht so gut und dimitris hat dann geholfen. heute frag ich einfach und weiss, es wird schon klappen und wenn nicht dann eben doch wieder kekse (die haben hier echt ne unglaublich gute auswahl davon). eigentlich ist noch viel mehr passiert, aber das kann man ja gar nicht alles aufschreiben, spaeter mal, vielleicht, jetzt hunger und laaaaaaaaang ist's ja eh geworden, viel spass beim durchforsten ihr lieben.

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